Sergej Lochthofen
Schwarzes Eis Der Lebensroman meines Vaters
Lit. für Erwachsene

Zwischen Gulag und Mauer: ein Leben ?im Schatten der « Großen Utopie »
Es ist 1937, das Jahr des Großen Terrors. In den Morgenstunden des 22. Oktober schlägt es an die Tür einer Wohnung in Engels, einer Stadt an der Wolga. Sie sind gekommen, ihn zu holen. Ihn, Lorenz Lochthofen, den Emigranten aus Dortmund. Anfang der dreißiger Jahre ist er in die Sowjetunion gegangen; er träumt von einer besseren Welt. Jetzt wird er unschuldig verurteilt und nach Workuta geschickt, jener Insel des Archipels Gulag hinter dem Polarkreis, die zum Grab für 250 000 Häftlinge wird. Nach 20 Jahren Lager und Verbannung kehrt er nach Deutschland zurück und ist überzeugt, dass er in der DDR gebraucht wird. Gibt es für ihn eine zweite Chance?
Der Sohn erzählt die Geschichte des Vaters: ein außergewöhnliches Buch über das 20. Jahrhundert, über Deutschland und Russland und über die ebenso stimulierende wie zerstörerische Kraft einer Utopie, die weltweit Millionen in ihren Bann schlug.


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Personen: Sergej Lochthofen

Schlagwörter: Krieg Russland

Interessenkreis: Taschenbuch

R 11 LOC TB

Sergej Lochthofen:
Schwarzes Eis : Der Lebensroman meines Vaters / Sergej Lochthofen. - 2. Aufl. - Hamburg : Rowohlt Verlag, 2014. - 446 S.
ISBN 978-3-499-62683-8 Geschenk

Zugangsnummer: 0018140001 - Barcode: 2-0000000-8-00019803-5
R 11 - Lit. für Erwachsene