Ein verwegener Ritt. Völlig unfreiwillig. Frech. Schön.
Rezension
Ja, die Cowboys, die anders sind als erwartet, die sind in der Kinderliteratur beliebt. Man denke nur an Cowboy Klaus und seine Gefährtinnen. Dieser hier bleibt namenlos, ist aber auch ein untypischer Cowboy, denn er will nicht reiten. Ihm sind Pferde unheimlich. Bis eins in seinem Schlafzimmer auftaucht und durch einen unglücklichen Zufall sein Reittier wird. Und ab geht der Ritt durch die Prärie. Vier Tage lang. Da kommt schon mal Hunger auf. Aber manchmal fliegen Präriehühner direkt auf die Hutkrempe. Welch ein Glück! Und als der Schlaf den Reitersmann überwältigt, klingt das Schnarchen wie "Brrrr" und plötzlich bleibt das Pferd stehen, fällt selbst in tagelangen tiefen Schlaf, um am Ende als bester Pferdefreund des Cowboys zu erwachen.
Für Kindertagesstätten, Büchereien, Kinderkirche und zum Vorlesen zu Hause.Rezensent: Christiane Thiel
Personen: Kuhl, Anke
Kuhl, Anke:
Cowboy will nicht reiten / Anke Kuhl. - Leipzig : Klett Kinderbuch, 2014. - O. Pag. : überw. Ill. ; 27 cm
ISBN 978-3-95470-105-6 geb. : EUR 13.95
Bilderbücher (einschl. Märchen- u. Sachbilderbücher) - Buch