Jojo hat einen schönen, aber merkwürdigen Stein gefunden.
Rezension
Doch als er damit eine Ameise tot schlagen will, laufen da plötzlich zwei Ameisen auf ihn zu! Dieses "Wunder" gelingt auch mit einer Haselnuß, die sich verdoppelt. Doch als er die Haselnüsse nochmal und nochmal verdoppeln will, sind sie verschwunden. Neugierig geworden, probiert Jojo das Spiel mit Nachbars Katze aus, die sich ebenfalls "verdoppelt" - die "Zauberkatze" darf er sogar behalten. Doch dann passiert ein Desaster. Jojo läßt den Nachbarsjungen Heini verschwinden, weil er ihn ärgert. Da hört Spaß auf und die Angst beginnt. Doch ein glücklicher Ausgang (mit Hilfe der "Zauberkatze") bringt die Welt wieder in Ordnung.Eine ausgefallene Geschichte, die zwar originell, jedoch nicht immer "stimmig" ist, allerdings zu einem konsequenten Ende gebracht wird: Jojo "befreit" sich von dem zwar verlockenden, aber gefährlichen Stein per Müllabfuhr. Die Geschichte ist eher einfach auf Papier gebracht. Schlichte, aber ausdrucksstarke Illustrationen in gefälligen Farben und eine klar gegliederte Seitenaufteilung runden den positiven Eindruck ab. Leider ist der Druck für die angesprochene Altersstufe (ca. 8/9 Jahre) recht klein (wenn auch sinvoll gegliedert). Gesprächsdetails werden allerdings in weißen Aussparungen größer gedruckt wiedergegeben).
Fazit: Ein recht interessantes Buch für junge Leser ab ca. 8 Jahren.Rezensent: Elfriede Kiefer
Personen: Waldis, Angelika Badoux, Christophe
Der unheimliche Stein / Angelika Waldis. Ill. von Christophe Badoux. - 1. Aufl. - Zürich : Atlantis, 2011. - 48 S. : überw. Ill. ; 24 cm
ISBN 978-3-7152-0618-9 geb. : EUR 12.80
Ju 1/2 - Buch