Die Kusinen Sofie und Freya verstehen sich so gut, dass sie zusammen eine Geheimsprache entwickeln und Abenteuer suchen.
Rezension
Freya und Sofie sind nicht nur Kusinen, sie sind auch allerbeste Freundinnen. Da sie nicht in der gleichen Stadt wohnen, schreiben sie sich Briefe. Als Trost, weil der geplante gemeinsame Urlaub ausfällt, verbringen die Mädchen die Ferien zuhause zusammen. Mal bei Freya, mal bei Sofie. Sie erfinden eine Kusinensprache, die nur sie verstehen. Es entsteht sogar ein Wörterbuch, das Sofies großer Bruder, der zwar ein paar Brocken Latein kann, aber die Kusinensprache nicht versteht, versucht, an sich zu bringen. Er wird von den Mädchen als Störenfried betrachtet und ausgeschlossen. Neben der Weiterentwicklung ihrer Sprache wollen die Mädchen echte Abenteuer erleben. Auch wenn der Gedanke, aus zufällig gefundenen Worten eine Sprache zu entwickeln originell ist, empfand ich es beim Lesen streckenweise ermüdend. Seltsam fand ich, dass sich zwei 9jährige Mädchen allen Ernstes auf den Weg machen, um als Schiffsmädchen auf einem Piratenschiff anzuheuern, auch wenn der Versuch ganz lustig endet.
Das Buch spricht eher Mädchen als Jungen an; geeignet für Leser:innen ab 9 Jahre.Rezensent: Eva Basler
Personen: Huppertz, Nikola Geißler, Marie
Huppertz, Nikola:
Kusinenkram und Kunforak / Nikola Huppertz. Ill. von Marie Geissler. - München : Tulipan, 2024. - 149 S. : Ill. ; 21 cm
ISBN 978-3-86529-613-0
Erzählungen (9-12 Jahre) - Signatur: Ju 2 - Bücher