15 Geschichten von Menschen, die sich gegen Krieg und Gewalt gestellt und damit vielen Menschen das Leben gerettet haben.
Rezension
Diese mit dem bekannten Anti-Kriegszitat von Carl Sandburg titulierte Sammlung enthält Porträts von 15, zumeist unbekannten Menschen, die sich in Kriegssituationen für andere Menschen eingesetzt haben. Zu diesen Menschen zählt der amerikanische Soldat Desmond Doss, der 1945 bei einer Schlacht mit den Japanern verletzten Soldaten das Leben gerettet hat. Ein anderes Beispiel ist der Fußballstar Didier Drogba, der sich für die Versöhnung verfeindeter Bevölkerungsgruppen in seinem Land, der Elfenbeinküste, eingesetzt hat. Wer weiß, dass sich 1971 die Beziehungen zwischen Amerika und China wieder normalisiert haben, nachdem die Tischtennisteams beider Länder aufeinander zugegangen sind? Vorgestellt wird auch die Autorenvereinigung P.E.N., die sich für verfolgte Schriftsteller und Journalisten engagiert. Die einzelnen Porträts werden jeweils auf einer Doppelseite mit karikatur- und skizzenhaft gestalteten künstlerischen Zeichnungen, vorwiegend in Rot-, Grün- und Brauntönen, illustriert.
Die Sammlung kann in Gemeindegruppen viele Denkanstöße bieten und zu eigenem Engagement ermutigen. In einer Bücherei müsste der schmale Band extra beworben werden. Für Jugendliche und Erwachsene.Rezensent: Anke Märk-Bürmann
Personen: Camlot, Heather Bloch, Serge Pfeiffer, Fabienne
Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin : 15 wahre Geschichten gegen Krieg, Gewalt und Machtmissbrauch / Heather Camlot. Ill. von Serge Bloch. Dt. von Fabienne Pfeiffer. Mit einem Vorwort von Cornelia Funke. - Hamburg : Dressler, 2020. - 41 S. : überw. Ill. ; 25 cm. -
ISBN 978-3-7915-0170-3
Biografien, Briefe, Tagebücher - Signatur: Jb - Bücher