Zu Channukka, dem 8-tägigen jüdischen Lichterfest, wünscht sich Hannah sehnlichst ein Pferd. Und tatsächlich steht es, Shalom brummend, im Nebenzimmer, als Papa die Tür öffnet. Hannah ist hingerissen, Golda darf in ihrem Zimmer übernachten, sorgt aber in den nächsten Tagen für viel Aufregung in der Familie. Die Latkes, Kartoffelpuffer, die Oma und Opa mitgebracht haben, angelt sich der neue Hausgenosse vom Teller, er trinkt das Badewasser aus und zertritt den Dreidel, mit dem Papa und die Kinder spielen wollen. Als schliesslich noch Goldas Schwanz an einer Channukka-Kerze Feuer fängt und der Löschschaum das ganze Zimmer füllt, bricht Mama in Tränen aus - und die aufwachende Hannah ist glücklich, alles nur geträumt zu haben. Sie brauche kein Pferd mehr, flüstert sie. Eine erheiternde Geschichte vom Wünschen und Schenken, mit hellfarbenen Aquarellen lebhaft illustriert. Hebräische Worte einfügend, gibt sie Einblick in jüdische Festgebräuche, das Warten und Wünschen werden die Adressaten in Parallele zu Weihnachten erleben. Überall empfohlen. Ab 5
Weiterführende Informationen
Personen: Halberstam, Myriam Cote, Nancy
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Halberstam, Myriam:
¬Ein¬ Pferd zu Channukka / von Myriam Halberstam. Ill. von Nancy Cote. - 1. Aufl. - Berlin : Ariella-Verl., 2010. - [16] Bl. : überw. Ill. ; 220 mm x 260 mm
ISBN 978-3-9813825-0-1 12.95
Buch