Ein elfjähriger Junge macht sich allein auf den Weg zu einem Treffen von Raketen-Nerds in der Wüste. Roadmovie mit hohem Lebenserfahrungspotential. (ab 12) (JE) "Wer seid ihr? Wie seht ihr aus? Habt ihr einen Kopf oder zwei? […] Es gibt so viel, was ich euch gern erzählen möchte, Jungs. Aber das muss jetzt erst einmal warten, weil nämlich Carl Sagan […] darauf wartet, dass ich mit ihm Gassi gehe." So beginnt eine Aufnahme für die Aliens, denen Alex das Leben auf der Erde erklären will. Das Aufnahmegerät und sein Hund sind seine Begleiter, als er sich - unbemerkt von seiner schizophrenen Mutter - allein auf den Weg macht zu einem Raketentag in der Wüste. Auf seiner Reise lernt er skurrile Typen kennen, die ihm helfen, seinen Vater und seinen Bruder zu finden. Am Ende entdecken alle Beteiligten das eigene, verworrene und scheinbar haltlose Leben neu und Alex wird Zeuge, wie holprig so ein Leben sein kann. Die Reise von Alex wirkt zwischenzeitlich wie ein Traum, in den immer wieder neue merkwürdige Begleitpersonen hineinstolpern. Auch die Wortwahl lässt leider bisweilen stolpern ebenso wie die häufig überflüssigen Sprecherangaben bei der direkten Rede. Insgesamt gewöhnungsbedürftig, aber mit vielen lesenswerten Gedanken. Empfehlenswert für größere Bestände.
bn.bibliotheksnachrichten / Imke Voigtländer||
Personen: Ott, Bernadette (Übers.) Cheng, Jack
JE
CHE
Cheng, Jack:
Hallo Leben, hörst du mich? / Jack Cheng. - München : cbt, 2017. - 379 S. - Aus dem Amerikan. von Bernadette Ott
ISBN 978-3-570-16456-3 fest geb. : ca. € 15,50
JE - KuJ-Belletristik