Bober, Robert
Berg und Beck Roman
Roman


Rezension

Joseph Berg und Henry Beck sind Nachbarskinder, Schulfreunde und Spielkameraden. 1942 wird Henris Familie deportiert, Joseph überlebt im Internat von Clamart. 10 Jahre später arbeitet er als Betreuer in einem jüdischen Waisenhaus und beginnt, mit Briefen an Henri die Vergangenheit zu verarbeiten. Aber die Gegenwart ist stärker: die Begegnungen mit den Kindern und ihren schrecklichen Erlebnissen und die fast unerfüllbare Aufgabe, sie zu trösten und auf ihrem Weg in die Normalität zu begleiten. Die Briefe an den toten Freund werden zu "Worten des Lebens". Mit großer Sensibilität findet Bober (s.a. BA 12/95) behutsame Worte und unvergessliche Bilder für die schwierige Balance eines Alltags, in dem sich zwischen Lachen, Schmerz und Einsamkeit die Erinnerung einen Platz sucht. Sehr empfohlen.


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Personen: Bober, Robert

Schlagwörter: Geschichte Belletristische Darstellung Heimerzieher Judenvernichtung Frankreich Überlebender

Bober, Robert:
Berg und Beck : Roman / Robert Bober. - München : Kunstmann, 2000. - 182 S. ; 20 cm
Einheitssacht.: Berg et Beck . - Aus dem Franz. übers.
ISBN 978-3-88897-232-4 fest geb. : DM 32.00 + F

Zugangsnummer: 86690102629 - Barcode: 2-0000000-8-90102629-1
BOBE - Signatur: BOBE - Roman