Als öffentlichkeitsscheu galt Thomas Bernhard - doch seine ersten Schreibversuche unternahm er als Reporter einer Zeitung. Leserbriefe schrieb er gerne, seine letzte Publikation ist ein Brief an die Salzkammergut-Zeitung. Inzwischen ist klar: Thomas Bernhard hat durch Artikel, Interviews, Reden, Feuilletons sein Bild als Mensch und Schriftsteller ganz präzise konturiert. Es ist ihm zwar nicht gelungen, mit der öffentlichen Meinung so zu spielen, dass sie ihn genauso betrachtet, wie er sich betrachtet wissen wollte, doch der sich der Medien bedienende Autor setzte alles daran, sich als eine Figur seiner Romane zu inszenieren.
Frühe journalistische Arbeiten
Gerichtssaalberichte
Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden
Leserbriefe, Offene Briefe, Telegramme
DG.VO Ber
Journalistisches Reden Interviews / Herausgegeben von Wolfram Bayer, Martin Huber und Manfred Mittermayer. - 918 S.: m.Abb.
Zugangsnummer: 0034460001DG.VO - Belle-Buch